Scan-to-Value für Industrie & Maschinenbau
Wie viele Service-Einsätze dieses Quartal hätte ein Link erledigt?
Der Kunde beschreibt die Störung am Telefon, der Techniker fliegt, um sie zu sehen — und steht dann vor einer Anlage, deren letzte Änderung niemand dokumentiert hat. Entscheiden auf Verdacht, weil niemand den aktuellen Stand der Anlage öffnen kann. Der begehbare Zwilling zeigt sie am Bildschirm, bevor jemand reist.
Der Effizienz-Wert
Was der Zwilling im Service übernimmt — bei jedem Einsatz, nicht einmal.
Im Maschinenbau zeigt sich der Wert nicht am Tag der Abnahme, sondern an jedem Tag danach: bei der Störung, bei der Fernwartung, bei der Schulung des nächsten Technikers. Genau da spielt der begehbare Zwilling seinen Wert aus — bei allem, was heute eine Reise, einen Werkszutritt oder eine Rückfrage kostet.
Der Techniker begeht die Anlage beim Kunden im Modell — mit Tags zu Ersatzteilen, SOPs und der letzten Änderung am Ort, an dem sie steht. Die Reise fällt nur noch an, wenn jemand Hand anlegen muss.
Abnahme und Inbetriebnahme im begehbaren Modell — Kunde, Projektleitung und Engineering prüfen am selben Stand, der Nachweis bleibt datiert im Modell.
Interessenten begehen die Anlage beim Bestandskunden per Link — ohne Werksbesuch, ohne Terminabstimmung.
Neue Servicetechniker lernen die Anlage, bevor sie zum ersten Mal davorstehen — das Wissen hängt nicht mehr am einen Kollegen, der sie gebaut hat.
Der übersehene Hebel
Der Scan, den Du vielleicht schon bezahlt hast.
Viele Anlagen werden bei der Abnahme oder für die Dokumentation erfasst — und danach liegt das Modell im Projektordner. Dabei trägt derselbe Datensatz einen zweiten, dauerhaften Wertstrom: Service, Fernwartung und Schulung über die ganze Laufzeit. Hast Du bereits Matterport-Modelle im Haus, nutzt Du sie direkt weiter — gleiche Plattform, kein Neustart.
Die Frage ist nicht, ob sich ein Scan lohnt. Die Frage ist, wer die Anlage nach der Abnahme noch öffnet.
Einmal erfasst — bei FAT, SAT oder Inbetriebnahme
As-Built-Dokumentation, Abnahme-Nachweis für den Kunden — der bekannte Einsatz.
Fernwartung, Störungsdiagnose, Ersatzteil-Tags, Techniker-Schulung, Vertriebs-Tour — der Wertstrom, der meistens liegen bleibt.
Scan-to-Value
Deine Modelle stehen auf Stufe 2. Der Wert beginnt auf Stufe 3.
Fünf Stufen führen vom Scan zur Entscheidung. Für den Service entscheidet sich alles an einer einzigen davon — dem Übergang von abgelegt zu angewendet. Das Zielbild: Der Service-Leiter, dessen Techniker die Störung im Modell sieht, bevor er entscheidet, ob er fährt.
Der Scan existiert, meist aus der Abnahme. Er ist bezahlt, er ist gut — und beim nächsten Störungsanruf öffnet ihn niemand. Ein Datensatz, der Service, Schulung und Vertrieb tragen könnte, liefert ein Abnahmeprotokoll.
Fernwartung statt Flug. Störungsdiagnose am Modell, bevor der Einsatz geplant wird. Ersatzteil und SOP am Ort, an dem sie gebraucht werden. Ab hier wird der Effizienz-Wert sichtbar — bei jedem Einsatz, nicht einmal.
- Der Kunde beschreibt die Störung am Telefon, der Techniker fliegtDer Techniker sieht die Anlage im Modell und entscheidet, ob er fährt
- FAT und SAT binden Kunde und Team vor OrtAbnahme im begehbaren Modell, Nachweis datiert
- Der neue Techniker lernt die Anlage beim ersten Einsatz kennenEinarbeitung im Modell, bevor jemand reist
Stufe 4 und 5 — Anbindung an Service-System und ERP, Standard über alle Anlagen im Feld — kommen danach. Sie kommen nur, wenn Stufe 3 im Service trägt.
Der Beweis
Für Service-Reisen gibt es keine Studie. Es gibt Deine Zahlen.
Wir könnten Dir hier eine Prozentzahl zeigen. Wir tun es nicht — und der Grund dafür steht weiter unten.
Ohne den Stillstand beim Kunden, während der Techniker unterwegs ist. Ohne den Auftrag, den der Techniker in dieser Zeit nicht abarbeitet.
Du willst es nicht auf Papier rechnen? Der COI-Rechner macht dieselbe Rechnung mit Deinen Zahlen — in zwei Minuten, ohne Anmeldung.
Mit Deinen Zahlen rechnenIn der öffentlichen Fallstudien-Bibliothek von Matterport gibt es keine Zahl zu Fernwartung oder Remote-FAT im Maschinen- und Anlagenbau. Es gäbe Zahlen aus dem Facility Management — weniger Anfahrten, weniger Begehungen. Wir könnten so tun, als gälten sie hier. Sie gelten nicht: Das sind FM-Kennzahlen, keine Service-Kennzahlen. Eine öffentlich zitierbare Schweizer Referenz haben wir ebenfalls nicht, und wir tun nicht so, als hätten wir eine.
Die einzige belastbare Zahl in diesem Thema ist Deine eigene. Genau deshalb steht sie oben und nicht unsere.
So startest Du
Erst testen, dann entscheiden — mit dem Matterport Pro3.
Kein Projekt, kein Abo-Zwang, kein externer Dienstleister im Reinraum. Du mietest den Scanner, Dein eigenes Team erfasst eine erste Anlage oder Halle — und danach entscheidest Du auf Basis eines echten Modells aus Deinem eigenen Betrieb. Mehrere Standorte oder ein Team? Dann zeigen wir Hard- und Software in einem Demo-Termin.
Komplettes Kit ab 1 Tag: Pro3, Wechselakku, Ladegerät-Set, Stativ mit Schnellwechselplatte und Türstopper im Hartschalenkoffer. Gescannt wird mit der Capture App auf eigenem iPad oder iPhone.
Ein Standpunkt dauert unter 20 Sekunden; Dein eigenes Personal scannt, ohne Produktionsstopp. Die Academy führt durch den ersten Scan — oder wir richten mit dem White Glove Service alles persönlich ein.
Du beurteilst Fernwartung, Tags und Abnahme-Nachweis an Deiner eigenen Anlage — nicht an einer Demo. Kaufst Du danach, wird die bezahlte Miete angerechnet.
- Beim Kauf innert 14 Tagen nach Mietende: 100% der bezahlten Miete angerechnet
- White Glove Service optional: persönliche Lieferung und 30–60 Minuten Einführung vor Ort für CHF 390
- Schweizer Ansprechpartner, Support und Rechnung — keine Zollkosten
FAQ
Häufige Fragen aus Industrie und Maschinenbau
Was kostet der Einstieg?
Die Miete kostet CHF 149 pro Tag (exkl. MwSt) für das komplette Matterport Pro3 Performance Kit — ab einem Tag, ohne Abo-Verpflichtung. Kaufst Du innert 14 Tagen nach Mietende, rechnen wir 100% der bezahlten Miete an den Kaufpreis an.
Was ist im Kit enthalten?
Matterport Pro3, Wechselakku, Ladegerät-Set, Stativ mit Schnellwechselplatte und Türstopper, geliefert im Hartschalenkoffer. Gescannt wird mit der Capture App auf eigenem iPad/iPhone — ein iPad ist nicht enthalten.
Kann mein Technik-Team das ohne Vorkenntnisse?
Ja. Ein Scan-Standpunkt dauert 18 Sekunden, die kostenlose Academy führt durch den ersten Einsatz. Wer lieber persönlich startet: Mit dem White Glove Service (CHF 390, exkl. MwSt) bringen wir das Kit persönlich vorbei und führen Dein Team in 30–60 Minuten vor Ort ein.
Ersetzt der Zwilling unser Service-System?
Nein. Er gibt ihm einen Ort: Ersatzteile, SOPs, Tickets und die letzte Änderung sind dort auffindbar, wo die Anlage steht. Über offene Formate und API lässt sich der Zwilling anbinden.
Wer sieht die Modelle — auch der Kunde?
Das steuerst Du über Rollen und Rechte: Dein Team sieht alles, der Kunde oder ein Partner nur die Anlage und die Bereiche, die Du gezielt per Link freigibst.
Scannen wir beim Kunden oder scannt der Kunde?
Beides geht. Dein Team erfasst die Anlage bei FAT oder Inbetriebnahme; für Bestandsanlagen im Feld kann der Kunde mit einer gemieteten Pro3 selbst erfassen. Was in Deinem Setup sinnvoll ist, klären wir im Demo-Termin.
Dein Ansprechpartner
Fragen? Sprich direkt mit uns.
Antwort innert 24 Stunden.